Was Hebammen tun

Wir Hebammen werden während der dreijährigen Lehrzeit zu Fachfrauen für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit ausgebildet.
Hebammenbetreuung beginnt schon sehr früh in der Schwangerschaft. Im Rahmen der Schwangerenvorsorge (Mutterpass) begleiten wir die schwangere Frau und stellen unser Wissen und unsere Erfahrung zur Verfügung.
Gesprächsthemen in der Schwangerschaft sind beispielsweise Ernährung, Sexualität, Sport, Geburtsvorbereitung und die Wahl des Geburtsortes.
Wir stellen durch Abtasten des Bauches die Lage des Kindes fest, hören die Herztöne des Babys, kontrollieren Gewicht, Blutdruck und Urin der Mutter.
Bei vielen Beschwerden wie Wassereinlagerungen, Übelkeit oder Sodbrennen stehen wir mit Ratschlägen und praktischen Tipps, manchmal auch „nur“ mit einem ausführlichem Gespräch zur Seite.

Wenn uns bei einer Vorsorgeuntersuchung etwas auffällt, was den Rahmen der Schwangerschaftsbeschwerden übersteigt und kontrollbedürftig ist, so überweisen wir an den Gynäkologen.

Die Geburt ist sicher der bekannteste Arbeitsbereich der Hebamme.
Wir Hebammen begleiten die Schwangere während der Wehen, massieren, sprechen Mut zu, helfen beim Atmen, schlagen Positionen für die Geburt vor und haben das Wohlergehen von Mutter und Baby im Blick.
Ob die Frau sich für eine Geburt zuhause, im Geburtshaus oder in der Klinik entscheidet, eine Hebamme ist immer dabei. In viele Kliniken kann man eine so genannte Beleghebamme mitbringen.

In der Zeit nach der Geburt, dem Wochenbett, kommen wir anfangs täglich und bis zu acht Wochen lang in größer werdenden Abständen nach Hause, um nach der neugeborenen Familie zu schauen.
Wir unterstützen beim Stillen des Babys, wiegen es bei Bedarf, zeigen das Baden und Wickeln und haben Zeit, alle Fragen rund um das Neugeborene zu beantworten. Auch um die Mutter kümmern wir uns, massieren den Bauch, geben Tipps bei spannenden Brüsten und beraten z.B. zum Thema Ernährung in der Stillzeit.

Hebammenbetreuung ist auch noch später in der Stillzeit möglich, wir beantworten Fragen zur Beikosteinführung und dem langsamen Abstillen.

Die meisten Hebammenleistungen werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, bestimmte Leistungen wie beispielsweise Akupunktur müssen selbst bezahlt werden.

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About Hebamme Prinzenviertel

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